Gestaltungsspielräume



In der heutigen Zeit betreiben Innenarchitekten, Einrichter und Raumausstatter einen großen Aufwand, um den immer mehr an Bedeutung gewinnenden Bereich des Lebens – „Wohnen“ – neu aufzuladen und stilvoll zu inszenieren. Als Raumausstatter beobachte ich selbst hin und wieder gerne neue Innovationen aus Mode, Architektur und Kunst. Diese Dinge verhelfen mir, das Thema Einrichtung klarer und auch ab und zu gelassener und abstrakter zu sehen. Nur was Bestand hat, hat auch einen gewissen Wert – in materieller und ideologischer Hinsicht. Bei meiner Tätigkeit als persönlicher Wohnberater und Raumausstatter sehe ich täglich „Improvisiertes in 4 Wänden“.
Das ständige Anpassen von Wohnbedürfnissen stellt meist ein Problem dar. Ein Umzug oder größere Anschaffungen können schnell zur „Wohnfühl-Katastrophe“ führen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie zunächst durch Ihre Wohnung gehen und ermitteln, welche Einrichtungsgegenstände eine Wohnfunktion (z. B. Fernseher, Stereoanlage etc.) erfüllen und welche ein Wohngefühl (z. B. Sitzgelegenheiten, Gardinen, Teppiche, Accessoires etc.) auslösen. Wichtig ist, Funktion und Gefühl geschickt zu kombinieren und ein Gleichgewicht herzustellen. Auch ein ausgewogenes Verhältnis von Farben, Formen und Oberflächen sowie die richtige Platzierung und gegebenenfalls eine Anpassung der Einrichtungsgegenstände ist entscheidend. Das Ziel jeder Einrichtung sollte sein, eine persönliche, individuelle und bedarfsgerechte Wohnlandschaft zu schaffen und die richtige Balance zwischen Ästhetik und Zweckmäßigkeit zu finden.

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